AHD-Ankündigung-Kurs

Ambulanter
Hospizdienst

Begleitung, unterstützung und beratung
schwerstkranker, sterbender menschen und ihrer angehörigen
zuhause, in stationären Pflegeeinrichtungen,
in Einrichtungen der Eingliederungshilfe und im krankenhaus

Ambulante Sterbebegleitung: Der neue Vorbereitungskurs beginnt am 20. November

Wer Menschen am Ende ihres Lebens begleiten möchte, kann sich darauf vorbereiten. Der Ambulante Hospizdienst Herne hat den ursprünglichen Kursbeginn aus organisatorischen Gründen vom 24. Oktober auf Freitag, 20. November, um 17 Uhr verschoben. Eine Anmeldung ist ab sofort möglich. Es sind noch Plätze frei.

Rund 60 Zeitschenkerinnen und Zeitschenker begleiten schwerstkranke und sterbende Menschen aus Herne und Wanne-Eickel zuhause, im Pflegeheim oder im Krankenhaus. Der Kurs bereitet die Teilnehmenden sorgfältig auf diese Aufgabe vor.

Im ersten Teil geht es um die eigene Motivation, persönliche Abschiedserfahrungen und die Auseinandersetzung mit Sterben, Tod und Spiritualität. Der zweite Teil vertieft Themen wie Demenz, Kommunikation, Selbstfürsorge und Palliativmedizin. Schon während der Ausbildung steigen neue Ehrenamtliche behutsam in die Praxis ein, begleitet durch Supervision und Fortbildung.

Ort: Ambulanter Hospizdienst, Düngelstraße 34, 44623 Herne
Anmeldung per Mail unter info@hospizdienst-herne.de oder telefonisch unter 02323 – 988 290

Ramona schreibt mit den Augen: So steuert eine Hernerin ihren „Kommunikator“

Ramona H. kann sich nicht mehr bewegen und kaum noch sprechen. Trotzdem schreibt sie ganze Geschichten. Mit den Augen.

Ramona lebt mit der Nervenkrankheit ALS. Diese raubt ihr Schritt für Schritt alle Kraft. Ramona kann das Bett nicht mehr verlassen. Auch das Atmen fällt ihr schwer. Seit vielen Jahren wird sie von einer unserer Zeitschenkerinnen begleitet. Diese “Ramona-Tage” sind etwas ganz Besonderes – für Ramona, aber auch für die Zeitschenkerin.

Trotz ihrer Erkrankung ist Ramona nicht verstummt. Im Gegenteil. Vom Bett aus verbindet sich die Hernerin über einen blickgesteuerten Sprachcomputer, den Kommunikator, mit der Welt. Was das bedeutet: Jeder einzelne Buchstabe kostet Konzentration und Zeit. Für einen Text braucht Ramona oft bis zu vier Wochen. Ein Speicherfehler, und die Arbeit von Wochen ist weg. Aufgeben kommt für sie nicht in Frage. „Wenn ein Text mal verschwunden ist, fange ich wieder von vorne an”, sagt sie.

In ihrer Geschichte „Die Stimme auf dem Steg” schreibt Ramona über ihren Schutzengel: „Spring nicht!” sagte plötzlich eine Stimme aus dem Nichts, als Ramona auf einem Steg am See zum Kopfsprung ansetzte. Ramona sprang mit den Füßen zuerst, – das rettete ihr das Leben.

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WIR SIND

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